Wohnanlage Dantestraße
Wiesbaden

Der Entwurf für die Wohnanlage Dantestraße orientiert zehn dreigeschossige Stadthäuser, die durch drei viergeschossige Mietshäuser in regelmäßigen Abständen akzentuiert werden, als Lärmschutzwand zum Gustav-Stresemann-Ring. Am südlichen Rand des inneren Stadtbereichs von Wiesbaden spielt die robuste verklinkerte Fassade mit ihren Vorsprüngen der Lage gemäß bewusst mit dem Bild einer Stadtmauer, die im Bereich der Büros großzügig verglaste Öffnungen erhält. Der Laden an der Ecke zur Viktoriastraße schirmt den dahinter liegenden Platz vom Gustav-Stresemann-Ring ab. An der Keuzung von Viktoria- und Dantestraße markiert ein Café-Pavillon den Zugang zum Hof der Wohnanlage, der die Mietwohnungen und Stadthäuser erschließt.



Das Entrée zum Wohnhof wird von dem Seniorenwohnhaus und dem ersten der vier Punkthäuser mit Eigentumswohnungen flankiert. Einige wenige Vor- und Rücksprünge in der Fassade assoziieren die Villenarchitektur der Umgebung gleichermaßen wie den Wohnungsbau aus der Zeit der großen Siedlungsbauten im ersten Quartal des zwanzigsten Jahrhunderts. Die jeweils nach Westen orientierten Wohnungen sind so organisiert, dass talwärts ein Blick auf die Stadt möglich ist. Der Weg im begrünten Hof folgt der natürlichen Topografie hangaufwärts. Die gesamte Wohnanlage ist von einer Einfriedung umgeben, um unbefugtem Betreten und Vandalismus vorzubeugen.

Projektdaten
Gutachterverfahren 2012

Standort
Dantestraße 1-33, Wiesbaden

Auftraggeber
GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft mbH

Beauftragte Leistungen
Lph 1-3

Umfang
15.000 qm BGF ohne Untergeschoss

Reine Baukosten brutto
16,5 Mio EUR

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