Mehrgenerationenquartier
Frankenallee 139-149, Frankfurt am Main

Die grundlegende Idee der städtebaulichen Gestaltung besteht in der Auflösung der Blockrandbebauung in einzelne Häuser, die die Maßstäblichkeit der benachbarten Bebauung in Höhe und Fassadenbreite aufnehmen. Drei Tordurchfahrten vermitteln zwischen dem öffentlichen Raum der Straßen und dem kollektiven, nur für die Bewohner des Mehrgenerationenquartiers zugänglichen Hofbereich. Die Tore greifen das Motiv der Gewerbehöfe der Umgebung auf. Sie ermöglichen von der Straße den Durchblick in den intensiv begrünten Innenhof und geben zugleich dem Gebäude in der Hofmitte eine sichtbare Adresse.



Jedes Gebäude zeigt eine eigene Fassadengestaltung, die sich in der Fassadenbreite, der Anordnung und der Formate der Fenster, der Position des Staffelgeschosses, der Farbgebung des Putzes und einiger weniger Vor- und Rücksprünge unterscheidet. Trotzdem entsteht durch einen übergreifenden architektonischen Duktus der Eindruck einer Einheit in Vielfalt, der durch den umlaufenden Klinkersockel unterstrichen und durch die eingefriedeten Vorgärten an der Kriegkstraße und der Flörsheimer Straße gestärkt wird. Fast alle Gebäude haben in der Verlängerung des Straßeneingangs einen Flur, der zum Gartenhof führt.

Projektdaten
Gutachten 2010

Standort
Frankenallee 139-149, Frankfurt

Auftraggeber
FRANK Heimbau Main-Taunus GmbH

Beauftragte Leistungen
Lph 1-3

Umfang
20.300 qm BGF ohne Untergeschoss
218 Wohnungen

Reine Baukosten brutto
22,6 Mio EUR

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