Wohn- und Geschäftshaus "Westgarten" Frankfurt am Main

Das Wohn- und Geschäftshaus „Westgarten“ ist in Frankfurt das erste größere Beispiel für den Typ des noblen großstädtischen Apartmenthauses, das in vielen Großstädten Europas seit den 10er Jahren des 20. Jahrhunderts in großer Zahl gebaut wurde.
Der winkelförmige Baukörper verbindet das neue Westhafenviertel im Süden mit dem Gutleutviertel. Ein Supermarkt und drei Läden im Erdgeschoss sichern die Nahversorgung des neuen Quartiers.
Der sechsgeschossige Bau ist vertikal nach dem klassischen Schema Sockel, Leib und Kopf, dem Staffelgeschoss, gegliedert.

als Projektpartner von Stefan Forster Architekten

Er erhält durch die Verklinkerung, die Betonung der horizontalen Brüstungsgesimse, den rhythmischen Wechsel von Loggien und vorspringenden Bauteilen gleichermaßen eine große Plastizität wie eine besondere Dynamik.
Die 70 Wohnungen liegen an vier Zwei- bzw. Dreispännern und verfügen alle über eine geräumige Loggia nach Westen oder Süden. Große Holzfenster und offene Brüstungen aus Streckmetall sorgen für lichtdurchflutete Räume. Hohe Eingangskorridore und lichte Treppenhäuser verleihen dem Haus auch in den Kollektivbereichen eine großzügige Atmosphäre. Dem gemeinsamen Gebrauch für alle Bewohner dient die Gartenanlage auf dem Dach des Supermarktes, die dem Haus seinen Namen gibt.

Projektdaten

Standort
Speicherstraße, Zanderstraße, Frankfurt

Auftraggeber
Grundstücksgesellschaft Westgarten, Baufeld 16 GbR

BGF
10.000 qm oberirdisch

Anzahl Wohnungen
70

Baukosten
10,0 Mio. EUR

Planungs- und Bauzeit
02/2002 - 07/2005

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