Wohnanlage Voltastraße
Frankfurt am Main

Die Wohnanlage an der Volta-, Galvani- und Ohmstraße antwortet auf ihr heterogenes Umfeld als bewusst städtischer Block, der an klassische Wohnanlagen der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts erinnert. Eine rhythmisch alternierende Vier- und Fünfgeschossigkeit an der Volta- und Ohmstraße sowie die Überlagerung horizontaler und vertikaler Fassadenstrukturen stellen ein Gleichgewicht zwischen dem Block als Ganzes und der Lesbarkeit einzelner Häuser her. Der Kopfbau an der Galvanistraße ist durch seine Sechsgeschossigkeit und die besondere Ausformulierung der Blockecken hervorgehoben.
Die straßenseitigen verklinkerten Fassaden nehmen den Charakter benachbarter, ehemals industriell genutzter Gebäude auf.

als Projektpartner von Stefan Forster Architekten

Die verputzten Hoffassaden mit ihren Vor- und Rücksprüngen lassen die Wirkung einer Kette von Einzelhäusern entstehen. Die 160 Sozialwohnungen sind in zehn Dreispännern so organisiert, dass die jeweils kleinere Wohnung einer der anderen Wohnungen zugeschlagen werden kann. Fenster mit einer niedrigen Brüstungshöhe und schwellenlose Türen zu den Terrassen und Loggien lassen die Wohnungen trotz der Einschränkungen des sozialen Wohnungsbaus hell und geräumig erscheinen. Der Innenhof, zu dem nur die Mieter Zugang haben, ist mit einheimischen Laubbäumen bepflanzt und mit einer Mischung aus linearen und organisch bewegt gestalteten Flächen gestaltet.

Projektdaten

Standort
Volta-, Ohm-, Galvanistraße, Frankfurt

Auftraggeber
ABG Frankfurt Holding GmbH

BGF
17.320 qm oberirdisch

Anzahl Wohnungen
160

Baukosten
22,0 Mio EUR

Planungs- und Bauzeit
09/2001 - 11/2005


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